Tradition und Zukunft – seit über 550 Jahren
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen Header Unternehmen

Als österreichisches Traditionsunternehmen gestalten wir die Zukunft auf Basis einer langjährigen Geschichte:

Seit über 550 Jahren sind Kupfer & Silber unsere Leidenschaft!

Der Exportanteil liegt bei über 80 %. Hohe Markenbekanntheit, exzellente Qualität und breitgefächerte Anwendungsbereiche zeichnen unsere Produkte aus. Der Brand „BRX“ ist weltweit als Markenzeichen bekannt.
In Tirol wurden bis ins 20. Jahrhundert Kupfer- und Silbererze gefördert und in Brixlegg zu Reinmetallen raffiniert. Mit dem Ausbleiben des Bergsegens wurden seit etwa 1890 in stark zunehmenden Mengen kupferhaltige Sekundärmaterialien anstelle von Erzen als Rohstoff zur Metallgewinnung eingesetzt. Heute sind die Montanwerke Brixlegg ein 100%iger Upcyclingbetrieb. Mit über 300 Mitarbeitern am Standort Brixlegg gehört die Montanwerke Brixlegg AG zu den wichtigsten Industriebetrieben in Westösterreich.

Das Werk in Brixlegg ist auf dem Gebiet des Kupferrecyclings und der damit verbundenen Kupferraffination auf dem allerneuesten Stand der Technik. Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, werden die Verfahren zur Wertmetallgewinnung fortlaufend weiterentwickelt. Die Montanwerke Brixlegg AG arbeitet eng mit österreichischen und ausländischen Universitäten und Hochschulen zusammen.

Alle Verfahren und Produkte sind nach ISO 9001 zertifiziert, der hohe Qualitätsstandard ist weltweit anerkannt. Das Unternehmen ist zudem nach ISO 14001 und als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert.

Unsere Grundsätze hinsichtlich Qualität, Umwelt und Sicherheit:

Kunden und Lieferanten

Ständige Verbesserung

Umwelt

Sicherheit

Transparente Kommunikation

Organisation und Technik

Die Montanwerke Brixlegg AG liefern termingerecht Produkte mit konstant bester Qualität und erfüllen Kundenbedürfnisse individuell und flexibel. Dabei reagiert das Unternehmen rasch auf veränderte Marktsituationen. Das zertifizierte Qualitätsmanagementsystem bildet die nötigen Prozesse, Wechselwirkungen und Verantwortlichkeiten ab. Langjährige Partnerschaften mit Lieferanten und ein internationales Netzwerk stellen Material- und Rohstoffverfügbarkeit sicher.

Dieser Grundwert wird in den Montanwerken Brixlegg AG gelebt und stützt sich auf die folgenden Pfeiler: Prozesse werden laufend selbstkritisch und konsequent analysiert und optimiert. Die Einbringung und Umsetzung der Vorschläge der Mitarbeiter hat einen hohen Stellenwert. Kritische Rückmeldungen von Kunden und Partner werden genutzt, um Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten.

Das zertifizierte Umweltmanagementsystem der Montanwerke Brixlegg AG bildet den Kern der methodischen und laufenden Verbesserung der betrieblichen Umweltleistung. Aus der Bewertung von messbaren Kennzahlen werden wirksame Maßnahmen zur Erreichung der Umweltziele abgeleitet. Die Einhaltung der Umweltvorschriften steht im Mittelpunkt des Handelns und ist für die Montanwerke Brixlegg AG verpflichtend.

Der Schutz der Gesundheit der Personen im Unternehmen und im Einzugsbereich der Montanwerke Brixlegg AG
hat Priorität und basiert auf der Einhaltung der geltenden Sicherheitsvorschriften. Durch die systematische Bewertung von Risiken und einer umfassenden Notfallplanung gewährleistet die Montanwerke Brixlegg AG höchstmögliche Sicherheit.

Durch interne Berichterstattung erfolgt eine transparente Kommunikation in die verschiedenen Führungsebenen. Die Einbeziehung der Mitarbeiter fördert die Bewusstseinsbildung innerhalb der Organisation und wird durch regelmäßigen und offenen Informationsfluss erreicht. Die Anrainer sind der Montanwerke Brixlegg AG wichtig und wir kommunizieren mit ihnen auf Augenhöhe und in offener Art und Weise.

Die organisatorische Ausrichtung der Montanwerke Brixlegg AG ist geprägt vom Bekenntnis zum Umweltschutz. Zur Erfüllung der Unternehmensziele werden ausreichend Ressourcen bereitgestellt. Die Grundlage unseres Erfolges ist die Beschäftigung von qualifiziertem Personal, welches fortlaufend durch Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen gefördert wird. Im Sinne der Schutzinteressen werden die Anlagen der Montanwerke Brixlegg AG unter Einbeziehung der besten verfügbaren Technik konzipiert und betrieben.

Die Montanwerke Brixlegg AG ist stolz auf ihre über 550-jährige Geschichte und ist sich der Verantwortung, die diese Tradition für die Zukunft bedeutet, bewusst.

2018
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen Prozess05
Die Kapazität der Elektrolyse wird auf 122.000 t / Jahr erweitert und erreicht damit einen neuen Spitzenwert.
2013
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen 2013
Die Montanwerke Brixlegg AG feiern 2013 ihr 550-jähriges Jubiläum – so lange prägt das Unternehmen die Region und ist sich der Verantwortung, die diese Tradition für die Zukunft bedeutet, bewusst.
2012
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen Home Box01
Am 4. April 2012 sind die Montanwerke Brixlegg Aktiengesellschaft und Gindre Duchavany S.A. in Point de Chéruy, Frankreich, sowie deren Tochtergesellschaften von der UMCOR Holding GmbH, Wien (Tochtergesellschaft der UMCOR AG, Zürich) er­worben worden.
2011
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen MB2011.png
Die Montanwerke Brixlegg AG führen ein 50kA-Hochstromsystem ein, noch im selben Jahr wird das Gelände um den Lagerplatz Ost-Nord-Ost erweitert.
2007
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen 1988
Die Kapazität der Elektrolyseanlage steigt auf 108.000 t Kupfer im Jahr an.
2002
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen Slider01
Seit 2002 gehört die Kupferhütte Kovohuty, a.s. in Krompachy (Slowakei) zur Montanwerke Brixlegg AG. Kovohuty, a.s. beschäftigt 150 Mitarbeiter und ist ein Recyclingbetrieb, der aus kupfer­haltigen Sekundär­rohstoffen jährlich ca. 60.000 t Anodenkupfer herstellt. Die Weiterverarbeitung zu Kathoden erfolgt in Brixlegg.
2000
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen Montanwerke Brixlegg47028 2
Die Montanwerke Brixlegg AG investiert in einen neuen Asarco-Schachtofen.
1988
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen hydrometallurgie
Seit 1988 sind die Montanwerke Brixlegg mit der lnbetriebnahme einer technologisch völlig neuartigen Elektrolyseanlage mit einer jährlichen Kapazität von 50.000 Tonnen höchstwertigem Kathodenkupfer einer der modernsten Kupferproduzenten Europas. Die einzige Kupferhütte Österreichs ist ein reiner Recyclingbetrieb. Aus Schrott und anderen metallhaltigen Materialien werden Kupfer, Nickel, Zinn, Blei, Zink und Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium zurückgewonnen.
1953
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen MB1953.png
Mit einer weiteren Modernisierung der Kupferelektrolyse 1953 erhöhte sich die Jahreskapazität der Hütte auf 13.000 Tonnen Kupfer. 500 Jahre zuvor erzeugten die landesfürstlichen Hütten bei Brixlegg nur etwa 40 Tonnen Kupfer.
1940
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen 1945.png
Die "Montanwerke Brixlegg GmbH" wurde am 15. August 1940 in Berlin gegründet, nachdem der Betrieb seit 1938 dem Deutschen Reich gehörte. Bombenangriffe im Jahr 1945 zerstörten die Hütte weitgehend. Am 30. Juni 1947 war der Wiederaufbau vollendet – das erste Schwarzkupfer konnte im Schachtofen geschmolzen werden. Nun wurden auch wieder Kupfererze verhüttet, und zwar aus dem Kupferbergbau Mitterberg bei Mühlbach am Hochkönig im Bundesland Salzburg.
1937
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen 1937.png
Die Kathodenproduktion pro Jahr betrug 1.900 t.
1925
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen MB1925.png
1925 nahm man den ersten Konverter mit Filteranlage in Betrieb. Die Kupferprodukte aus Brixlegg kamen in ganz Österreich zum Einsatz: Die Dächer des Parlaments, des Justizpalastes und des Schlosses Schönbrunn in Wien wurden mit Brixlegger Kupferblechen ausgeführt. Münzmetalle aus Brixlegg wurden an das Haller Münzamt und in die Münzdirektionen in Wien, Mailand und Venedig geliefert.
1904
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen MB1904.png
1904 wurden 95 Tonnen Elektrolytkupfer produziert. Nachdem kaum mehr Erze zum Schmelzen angeliefert wurden, begann man mit einer Kupfergewinnung aus hochwertigen Altmetall-Legierungen, wie Messing, Bronze und Rotguß.
1885
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen 1885.png
Mit zunehmender Nutzung der Elektrizität wurde bereits seit 1885 durch Einführung der groß­technischen Raffinationselektrolyse sehr reines Kupfer erzeugt. Seit dieser Zeit erzeugte man Kupfersulfat als Nebenprodukt.
1687
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen 1687
1687 und 1718 wurden zur Versorgung hauptsächlich der Bergwerks- und Hüttenarbeiter aber auch der restlichen Bevölkerung zwei Troadkästen am Inn errichtet. Insgesamt waren es deren drei, der dritte muss davor schon bestanden haben, da bereits im 16. Jahrhundert ein Troadkasten erwähnt wird.
1560
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen 1560
1560 arbeiteten in Brixlegg vier Hüttenwerke. Es wurden landesfürstliche Fronerze aus Schwaz, Kitzbühel, vom Schneeberg, vom Gossensasser und Pfunderer Berg, von Nals, Terlan, aus dem Berggericht lmst und von einigen anderen Orten verschmolzen. Private Gewerkschaften und Freigrübler konnten ihre Erze ebenfalls hier verarbeiten lassen.
1505
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen 1505
Seit 1505 befand sich an der Stelle der heutigen Montanwerke die landesfürstliche Schmelzhütte des Unterinntaler Silberbergbaus. Die Montanwerke sind übrigens die einzige Kupfer-Schmelzhütte Österreichs.
1463
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen 1463
Die Kupfer-Silberhütte Brixlegg wurde erstmals 1463 urkundlich erwähnt. Der bayrische Herzog Ludwig der Reiche legte den Grundstein des Werkes in dem kleinen, damals noch zu Bayern gehörenden Dorf Brixlegg. Die wirt­schaftliche Entwicklung des Hüttenwerkes war bis in das 20. Jahrhundert eng mit dem Erzabbau in Tirol verknüpft.
1416
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen MB1416.png
Der historisch belegte Wiederbeginn des Bergbaues im Brixlegger Revier fällt ins ausgehende Mittelalter. Nach einem herzoglichen Güterverzeichnis von 1416 wurde bei Rattenberg an sechs Örtlichkeiten Bergbau betrieben. Das damals unbedeutende Brixlegg gehörte zur Herrschaft Rattenberg und diese mit Kufstein und Kitzbühel zum Herzogtum Bayern.
9000 v. Chr.
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen 16679632374 af402175b8 k
Die Entdeckung von Kupfer. (Foto: James John)
Montanwerke Brixlegg AG Unternehmen Portraits Montanwerke Vorstände 1

Der Vorstand der Montanwerke Brixlegg AG:

DR. DIETMAR LEITLMEIER (CTO)

dietmar.leitlmeier@montanwerke-brixlegg.com

MAG. GABRIELE PUNZ-PRAXMARER (CFO)

gabriele.punz@montanwerke-brixlegg.com

DIPL.-ING. UWE SCHMIDT (CCO)

uwe.schmidt@montanwerke-brixlegg.com

EIGENTÜMERSTRUKTUR

99% Umcor Holding GmbH
1% Umcor AG

KOVOHUTY, A.S. [KROMPACHY, SLOWAKEI]

Seit 2002 gehört die Kupferhütte Kovohuty, a.s. in Krompachy (Slowakei) zur Montanwerke Brixlegg AG. Kovohuty, a.s. beschäftigt 150 Mitarbeiter und ist ein Recyclingbetrieb, der aus kupferhaltigen Sekundärrohstoffen jährlich ca. 48.000 t Anodenkupfer herstellt. Die Weiterverarbeitung zu Kathoden erfolgt in Brixlegg.

MONTANWERKE BRIXLEGG WASSERKRAFTWERKE GMBH

Die Montanwerke Brixlegg AG hält 100 % der Anteile an der Montanwerke Brixlegg Wasserkraftwerke GmbH. Diese Gesellschaft betreibt drei Kleinwasserkraftwerke am Alpbach mit einer Gesamtkapazität von 18,1 Millionen KWh. Dies entspricht ca. 20 - 25 % des Gesamtstrombedarfs der Montanwerke Brixlegg Aktiengesellschaft. Das dritte Kraftwerk (Alpsteg) wurde im Juni 2009 in Betrieb genommen.