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Montanwerke Brixlegg

In Tirol wurden bis ins 20. Jahrhundert Kupfer- und Silbererze gefördert und in Brixlegg zu Reinmetallen raffiniert. Mit dem Ausbleiben des Bergsegens wurden seit etwa 1890 in stark zunehmenden Mengen kupferhaltige Sekundärmaterialien anstelle von Erzen als Rohstoff zur Metallgewinnung eingesetzt. Heute sind die Montan­werke Brixlegg ein 100%iger Recyclingbetrieb. Mit über 300 Mitarbeitern am Standort Brixlegg gehört die Montanwerke Brixlegg AG zu den wichtigsten Industrieunternehmen Westösterreichs.
 
Das Werk Brixlegg ist auf dem Gebiet des Kupferrecyclings und der damit verbundenen Kupferraffination auf dem Stand der Technik. Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, werden die Verfahren zur Wertmetallgewinnung ständig weiterentwickelt. Die Montanwerke Brixlegg AG arbeitet eng mit österreichischen und ausländischen Universitäten und Hochschulen zusammen.

Alle Verfahren und Produkte sind nach EN ISO 9001: 2000 zertifiziert, der hohe Qualitätsstandard ist weltweit anerkannt. Das Unternehmen ist zudem nach ISO 14001:2007 und als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert.

Kovohuty, a.s. (Krompachy, Slowakei)

Seit 2002 gehört die Kupferhütte Kovohuty, a.s. in Krompachy (Slowakei) zur Montanwerke Brixlegg AG. Kovohuty, a.s. beschäftigt 150 Mitarbeiter und ist ein Recyclingbetrieb, der aus kupfer­haltigen Sekundär­rohstoffen jährlich ca. 48.000 t Anodenkupfer herstellt. Die Weiterverarbeitung zu Kathoden erfolgt in Brixlegg.

Besuchen Sie die Website von Kovohuty, a.s. für weitere Informationen sowie Ansprechpartner.

Montanwerke Brixlegg Wasserkraftwerke GmbH

Die Montanwerke Brixlegg AG hält 100 % der Anteile an der Montanwerke Brixlegg Wasserkraftwerke GmbH. Diese Gesellschaft betreibt drei Kleinwasserkraftwerke am Alpbach mit einer Gesamtkapazität von 18,1 GigaWatt. Dies entspricht ca. 20 - 25 % des Gesamtstrombedarfs der Montanwerke Brixlegg Aktiengesellschaft. Das dritte Kraftwerk (Alpsteg) wurde im Juni 2009 in Betrieb genommen.