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Geschichte

Die Kupfer-Silberhütte Brixlegg wurde erstmals 1463 urkundlich erwähnt. Der bayrische Herzog Ludwig der Reiche legte den Grundstein des Werkes in dem kleinen, damals noch zu Bayern gehörenden Dorf Brixlegg. Die wirt­schaftliche Entwicklung des Hüttenwerkes war bis in das 20. Jahrhundert eng mit dem Erzabbau in Tirol verknüpft. Mit zunehmender Nutzung der Elektrizität wurde bereits seit 1885 durch Einführung der groß­technischen Raffinationselektrolyse sehr reines Kupfer erzeugt.
 
Nach dem starken Rückgang der Erzförderung in Tirol wurde Anfang des 20. Jahrhunderts der Weiterbestand der Hütte durch Umstellung der Produktion auf die Rückgewinnung von Kupfer aus hochwertigen Altmetall­legierungen gesichert. Die Kupferprodukte aus Brixlegg kamen in ganz Österreich zum Einsatz: Die Dächer des Parlaments, des Justizpalastes und des Schlosses Schönbrunn in Wien wurden mit Brixlegger Kupferblechen ausgeführt. Münzmetalle aus Brixlegg wurden an das Haller Münzamt und in die Münzdirektionen in Wien, Mailand und Venedig geliefert.
 
Die Montanwerke Brixlegg AG ist stolz auf ihre über 550-jährige Geschichte und ist sich der Verantwortung, die diese Tradition für die Zukunft bedeutet, bewusst.

Wenn Sie mehr über die Entwicklung des Bergbaus in Tirol erfahren möchten, dann besuchen Sie die Website des Bergbaumuseums in Brixlegg.