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Rohstoffe

Die in den Produktionsablauf eingesetzten Rohstoffe sind kupferhältige Stäube, Aschen, Krätzen, Shredder­materialien, Schlämme und Rücklaufschlacken mit Kupfergehalten zwischen 15 und 60 %; weiters Legierungs­schrotte wie Messing, Bronze, Rotguss mit Kupfergehalten zwischen 60 und 80 %. Raffiniermaterialien wie Kupferschrotte, Drähte, Bleche, Profile (Stangen, Flachkupfer, Schienen, etc.) sowie gehäckselte und sortierte elektrische Leitungen weisen einen Cu-Gehalt von etwa 80 – 99 % auf. Hochreine Rücklaufschrotte aus der Halbzeugfertigung werden ohne Raffination direkt in der Gießerei eingesetzt. Neben diesen festen Rohstoffen werden Kupferchloridlösungen aus der Elektronikindustrie aufgearbeitet.
 
Die aufgezählten Rohstoffe enthalten neben Kupfer zahlreiche andere Metalle wie z.B. Nickel, Zink, Zinn und Edelmetalle. Die Rohstofflieferungen werden nach einer ersten Begutachtung und Probenahme je nach Art der erforderlichen Raffination in den Schachtofen, den Konverter, den Anodenofen oder in die Schmelzöfen der Gießerei eingesetzt.

Eine wichtige Rolle spielt die Überprüfung der angelieferten Sekundärmaterialien auf Problemstoffe wie beispielsweise Quecksilber, Cadmium oder Blei sowie die Kontrolle auf Radioaktivität. Im Zuge dieser von Fachleuten erstellten Begutachtung wird entweder die Annahme verweigert oder grünes Licht für die Verarbeitung gegeben.