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Pyrometallurgie

Bei der pyrometallurgischen Raffination werden die Metalle geschmolzen und bei Temperaturen von etwa 1.200°C gereinigt. Im Schachtofen werden niedrig kupferhältige Materialien (wie Shredderkupfer, Cu-Fe-Material) zusammen mit Koks, Quarz und Kalk eingeschmolzen.
 
Die Metallschmelze des Schachtofens, das sogenannte Schwarzkupfer mit einem Kupferanteil von ca. 75 % wird zusammen mit Legierungsmaterialien wie Messing, Bronze und Rotguss im Konverter weiterverarbeitet. Dabei werden mit Hilfe von Sauerstoff die Metalle Blei, Zinn und Zink als Mischoxid abgeschieden.
 
Die entstehende Schlacke wird im Schachtofen wiederverwertet. Die aus dem Konverter gewonnene Schmelze besteht bis zu 96 % aus Kupfer und kommt zur weiteren Reinigung in den Anodenofen. Hier trifft sie auf weitere Einsatzstoffe, wie Blech-, Rohr- und Drahtschrotte sowie Anodenreste aus der Elektrolyse. Die fertige Schmelze aus dem Anodenofen enthält ca. 99 % Kupfer und wird zu Anodenplatten vergossen.